Sonntag, 1. Juni 2014

Wie ich zu Stampin' Up! kam....

Letztens lass ich in „unserem“ SU-Forum von einer Idee, sie kam von Alexandrea und Jenni – ich war spontan begeistert und möchte mich gerne beteiligen.

Es geht – kurz gesagt – darum, wie wir Demos auf Stampin‘ Up! aufmerksam geworden sind – und was uns immer wieder daran begeistert, immer weiter Demo zu sein!

Also: Es war einmal eine kleine Göre, die nichts mehr liebte, als neben ihrem Sport (Leichtathletik) zu stricken, zu häkeln, Papierblöcke in allen Varianten zu sammeln und lustige Briefchen daraus entstehen zu lassen. Diese Kleene verbrachte viel Zeit damit, Poesiealben zu füllen, Tagebuch zu schreiben, Gedichte mit viel Herzschmerz in Fotoalben in Schönschrift zu schreiben, die gesammelten Sticker – früher hiessen die noch „Oblaten“ und waren ohne Klebefläche - zu sammeln und alles damit zu verschönern. Die Vorausetzungen zur Kreativität waren also da.

Dann vergingen viele Jahre und Anderes war wichtiger...

Irgendwann waren meine Kinder dann so gross, dass sie nicht mehr betüddelt werden wollten, die Wege zu Schule, Sport und Vergnügen alleine schafften, ich plötzlich viel Freizeit hatte, und diese nicht nur mit Sport füllen wollte.

Es hat zugegebenermassen einige Umwege gebraucht, bis ich wieder zum Kreativsein zurückgekehrt und  bei SU gelandet bin, ich habe anfangs begonnen, unsere Wohnung in ein Gewächshaus zu verwandeln, habe monatelang aus Samen Kleinst-Pflanzen gezogen, gehegt und gepflegt. Viele davon sind mittlerweile zu stattlichen Exemplaren gewachsen. Naja, im Endeffekt fehlte mir hier der „schnelle Erfolg“

Kurzfristig mutierte ich auch zur kleinen Tussi, habe Unmengen an Taschen, Kosmetika, Schuhen etc. bei mir einziehen lassen – diese Begeisterung hielt nicht lange an - mir fehlte das Erfolgserlebnis. (aaaber: auch hier habe ich natürlich noch so einige Lieblinge bei mir wohnen)

Eher durch Zufall kam ich beim bekannten Auktionshaus zu den Bastelartikeln und Stempeln. Ersteigerte mal hier und dort einen Billigstempel, Billigstanze und derart gleiches Papier, erinnerte mich an meine damalige Begeisterung, fing wieder an mit dem "Basteln" - und stiess immer wieder auf „Stampin‘ Up!. Wunderte mich anfangs extrem, warum für diese Stempel Sets und Zubehör soooo viel Geld geboten wird.
Sah mich mal im Internet um und entdeckte, dass man diese Artikel über sogenannte Demos erwerben kann. (und diese sogar teils preiswerter neu zu erhalten waren... ;) )
Sah mir viele Videos an und hatte irgendwann Blut geleckt ;)

Als meine erste Bestellung kam, war das wie ein Erwachen. Sofort überkam mich die Erkenntnis, dass Vieles, was ich bis dahin billig ersteigerte und kaufte, einfach nur Schrott war.

Je nachdem, wie es meine Finanzen zuliessen, hab ich zugeschlagen – ich habe immer eher seltene aber dafür grössere Bestellungen gemacht, um in den tollen Genuss der Gastgeberinnen-Euros zu kommen.

Meiner Demo sagte ich anfangs auch gleich, dass ich um Gottes Willen keine Demo werden will – ich hatte mich mit dem ganzen Drumherum nie wirklich auseinandergesetzt – fand es auch nicht erstrebenswert, einen Quartalsumsatz zu erreichen.

Bis – naja, bis ich nach ungefähr 2 Jahren Kundin-Sein irgendwann mal selber errechnete, wieviel Euros ich immer ausgebe.
Ich bin wirklich kein Rechengenie – aber der Gedanke, selber Demo zu werden, war da. Einige Wochen zogen ins Land – ich wog Für und Wider ab, das „Wider“ wurde immer kleiner und zur Sale-A-Bration 2012 stieg ich mit ein.

Einige Monate habe ich tatsächlich meinen benötigten Umsatz selber „erarbeitet“ und irgendwann, mitten im Sommerurlaub, meldete sich Kirstin.
Lange Rede, kurzer Sinn: Wir trafen uns, bastelten zusammen – irgendwann war sie von meiner Begeisterung und den schönen Sachen von SU angesteckt –
Yeah, ich hatte meine erste Kundin! (Kirstin ist mittlerweile meine „Downline“, sie ist selber Demo geworden)

Durch das Städtetreffen im April 2012 entstanden richtige Freundschaften, mittlerweile treffen wir uns regelmässig, tauschen uns aus, zeigen die neuen Schätze und fachsimpeln.. 
(Durch die Blogs ist eine andere intensive und wunderbare, städteübergreifende Freundschaft entstanden, das alles macht mich so glücklich!)

Es ging dann zügig weiter – die ersten Workshops folgten, einige Freundinnen fingen an, meine Begeisterung zu teilen.

Über meinen Blog kamen Anfragen, dann auch über Facebook, Freundinnen und Arbeitskolleginnen interessierten sich, workshoppten und waren begeistert.

Ich bin jedesmal so  - ja – gerührt, wenn ich die konzentrierten Gesichter sehe, die erfreuten Blicke, die staunenden Augen, wenn eine neue Technik gezeigt und das fertige Werk bestaunt wird.

In meiner Freizeit verbringe ich nach wie vor den grössten Teil in meinem Wellnesszimmer, anfangs noch auf dem Esstisch arbeitend, später in einer freigeräumten Ecke, haben wir schliesslich unseren nicht genutzten Wintergarten umgebaut - und bin „einfach nur kreativ“.
Du hast ja selber schon gesehen, dass ich auch andere Materialien als Papier und auch andere Hersteller als SU verwende - ich liebe es einfach, Unterschiedliches mit Stampin' Up! zu verbinden.

Ehrlich gesagt, von SU alleine könnte ich nicht leben, es ist jedoch ein angenehmer Nebenverdienst, ich komme zu vielen Vorteilen, kann mich mit den Dingen beschäftigen, die mir wirklich Spass machen.
Die "Mädels", die bei mir bestellen und mich auf den Workshops besuchen, sind mir wirklich ans Herz gewachsen - ich danke euch dafür, dass es euch gibt (und ihr mich gefunden habt... ;) )

Tja, das war meine „kleine“ Geschichte, ich versuche jetzt auch, den gesamten Bloghop zu verlinken, dann kannst Du noch viele andere interessante Geschichten lesen!

Schönen Sonntag für Dich, danke für Deine Besuch,
Andrea


1 Kommentar:

  1. Ja, so kanns gehen! Hat mich jetzt echt begeistert Deine Geschichte!
    Bei Allen SU Damen werde ich es nicht schaffen zu lesen ;-)))
    aber bestimmt bei denen, die ich vom bloggen "kenne", Danke schön fürs teilhabenlassen!
    Herzlichst, die Eva!

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